In einer Podcast-Episode wurde Max-Josef Meier, der ehemalige Mitbegründer des FINN-Autoabonnementdienstes, vorgestellt. Meier sprach über seinen Hintergrund als Serienunternehmer. Er begann 2008 mit der Modesuchmaschine Stylite, die er acht Jahre lang aufbaute, bis er das Unternehmen 2016 verkaufte. Danach wurde er zum Angel-Investor, suchte aber nach einem weiteren E-Commerce-Unternehmen, das wachsen und einen ganzen Markt erobern könnte. Er entschied sich für Autoabonnements als einen großen, wiederkehrenden Markt, der noch nicht von einem E-Commerce-Modell unterbrochen wurde. Meier erklärte, dass die Zielgruppe von FINN Familien im Alter zwischen 30 und 40 Jahren sind, die in Städten leben, und beschrieb sie als Millennials, die erwachsen geworden sind und eine Familie gegründet haben, aber immer noch nach Online-Alternativen suchen. Er wies darauf hin, dass diese Millennials Fahrzeuge zu den drittgrößten wiederkehrenden Ausgaben nach Wohnen und Gesundheit machen, was ein enormes Marktpotenzial darstelle. Das Abonnieren eines Fahrzeugs auf FINN sollte so einfach sein wie der Online-Kauf von Schuhen. Die Kunden wählten eines der verfügbaren Modelle aus, ähnlich wie bei vorkonfigurierten Produktangeboten auf Amazon, und nachdem sie ihren Führerschein hochgeladen hatten, konnten sie die Kaufabwicklung und die Auslieferung in einem optimierten Prozess abschließen. In der monatlichen Abonnementgebühr sind Versicherung, Wartung und Lieferung enthalten.

Meier erläuterte, dass die meisten Abonnements eine feste Laufzeit von 6-12 Monaten haben, nach der die Kunden ihr Abonnement verlängern oder ein neues Fahrzeug erwerben können. Er wies darauf hin, dass FINN weniger auf den häufigen Austausch von Fahrzeugen ausgerichtet ist und erklärte, dass das Unternehmen mit seinen Kurzzeit-Abonnements von etwa einem Jahr pro Fahrzeug zwischen Miet- und Leasingdiensten angesiedelt ist. Meier verriet, dass für die Bereitstellung dieses nahtlosen Nutzererlebnisses ein erheblicher Kapital- und Integrationsaufwand erforderlich war. FINN hatte über 200 integrierte Dienstleister, die verschiedene Teile des Unternehmens versorgten. Schauen Sie sich Meiers YouTube-Kanal an, um mehr über seine früheren Unternehmen zu erfahren.