In den frühen 2000er Jahren waren die Gründer von Crowdhouse bereits in der Schweizer Immobilienbranche etabliert, vor allem als Makler für Anlageobjekte. Sie erkannten jedoch, dass der traditionelle Kauf und Verkauf von Anlageimmobilien ausschließlich auf wohlhabende Privatpersonen ausgerichtet war, die es sich leisten konnten, ganze Immobilien direkt zu erwerben. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand die Idee, den Schweizer Immobilienmarkt zu revolutionieren und Anlageimmobilien einem breiteren Investorenkreis zugänglich zu machen.
Die Möglichkeit, dass mehrere Investoren eine Immobilie erwerben können, ähnlich wie beim Crowdhouse-Modell, wurde bereits früher eingeführt. Die Gründer wussten jedoch, dass sie sich die Möglichkeiten der Technologie zunutze machen mussten, um diese Idee zu skalieren und wirklich zugänglich zu machen. In Anlehnung an den aufkommenden Trend zu Crowdinvesting-Plattformen in den Vereinigten Staaten schuf Crowdhouse einen digitalen Marktplatz, der Investoren mit sorgfältig ausgewählten Investitionsmöglichkeiten verbindet.
Die Entwicklung der Plattform war eine Herausforderung, da die Gründer sich auf rechtliches und regulatorisches Neuland begeben mussten. Die Schweiz brauchte einen klaren Rahmen dafür, wie mehrere Investoren gemeinsam Eigentümer einer Immobilie werden konnten. Unbeirrt arbeitete das Crowdhouse-Team unermüdlich daran, eine solide rechtliche Struktur zu schaffen, die es den Anlegern ermöglicht, Miteigentümer zu werden, wobei jeder einen Anteil an der Immobilie im Verhältnis zu seiner Investition hält.
Die Sicherstellung der Finanzierung für die ersten Investitionsobjekte der Plattform war eine ebenso große Herausforderung. Viele Banken zögerten zunächst, Hypotheken für dieses neuartige Modell bereitzustellen, da sie es als zu riskant ansahen. Durch beharrliche Bemühungen und den Nachweis der Tragfähigkeit des Konzepts sicherte sich Crowdhouse jedoch schließlich die Unterstützung zukunftsorientierter Finanzinstitute.
Als die Plattform an Zugkraft gewann, blieb Crowdhouse bestrebt, sein Angebot auf der Grundlage des Feedbacks der frühen Nutzer zu verfeinern. Das Team arbeitete eng mit potenziellen Anlegern zusammen, um ihre Bedürfnisse und Präferenzen zu verstehen, und integrierte Funktionen wie die Möglichkeit, als Miteigentümer über wichtige Entscheidungen abzustimmen, und die Option, mit Altersvorsorgegeldern zu investieren (Säule 3a).
Crowdhouse hat sich von einem winzigen Startup zu einem führenden Schweizer Immobilieninvestor entwickelt. Mit einem Transaktionsvolumen von über CHF 2 Milliarden und mehr als 1.500 zufriedenen Investoren hat die Plattform den Zugang zu einer zuvor exklusiven Anlageklasse demokratisiert. Der Erfolg des Unternehmens ist nicht unbemerkt geblieben: Crowdhouse hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seinen innovativen Ansatz erhalten.
Mit Blick auf die Zukunft bleibt Crowdhouse dem Ziel verpflichtet, Immobilieninvestitionen für jedermann zugänglich zu machen. Die Plattform erweitert ihr Angebot mit neuen Investitionsmöglichkeiten, verbesserten Benutzerfunktionen und Bildungsressourcen, die Investoren helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Während das Unternehmen sein nächstes Kapitel aufschlägt, ist eine Sache sicher: Der Pioniergeist von Crowdhouse und sein Engagement für die Demokratisierung von Immobilieninvestitionen werden die Branche noch viele Jahre lang prägen. Folgen Sie Crowdhouse auf LinkedIn, um die neuesten Nachrichten und Updates zu erhalten.